Archiv vom August, 2011:
deutsche Stadt Königsberg

Königsberg (amtlich bis 1936 Königsberg i. Pr., dann bis 1946 Königsberg (Pr), heute Kaliningrad), 1255 gegründet, war von 1457 bis 1945 Hauptstadt und kulturelles sowie wirtschaftliches Zentrum des östlichen Preußen und war die östlichste und nördlichste Großstadt des Deutschen Reiches. Die Stadt liegt im Samland, unweit der Ostseeküste zwischen dem Frischen Haff und dem Kurischen Haff. Ihren Namen erhielt die Stadt durch den Deutschen Orden, der seine Ordensburg an der Pregelmündung zu Ehren des Kreuzzugsführers König Ottokar II. von Böhmen Königsberg nannte. Nachdem ab 1330 der Ordensmarschall in Königsberg residierte, wurde nach Verlust der Marienburg 1457 dessen Schloss Sitz des Hochmeisters des Deutschen Ordens. Nach 1525 gehörte die Stadt zum Herzogtum Preußen. Der erste König in Preußen, Friedrich I., krönte sich im Jahre 1701 im Königsberger Schloss. Ab 1773 war Königsberg Hauptstadt der Provinz Ostpreußen. Immanuel Kant verbrachte sein ganzes Leben in dieser Stadt, die seine Heimatstadt war. Königsberg war über Jahrhunderte die geistige Mitte Preußens. Mit dem Bau der Ostbahn in der Mitte des 19. Jahrhunderts begann seine Provinzialisierung durch Berlin. 1861 erlebte die Stadt die letzte Königskrönung (su). Nach dem Versailler Vertrag wurde Ostpreußen durch den Polnischen Korridor vom übrigen Deutschen Reich abgetrennt. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges war Königsberg Deutschlands östlichste Großstadt. Im Zweiten Weltkrieg blieb die Stadt wegen ihrer …
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Die ethnische Säuberung Palästinas – Interview mit Ilan Pappe
1947 bis 1948 hieß es in Israel offiziell, das Land sei quasi leer gewesen. Eine andere Variante lautet: Die Palästinenser hätten sozusagen freiwillig, in vorauseilendem Gehorsam, ihre Häuser verlassen. Eine neue Generation israelischer Historiker, wie Benny Morris oder Tom Segev, räumten mit diesen Mythen auf. Sie gingen aber nicht weit genug, meint der jüdische Historiker Ilan Pappe. Pappe schrieb ein Buch mit den Titel “Die ethnische Säuberung Palästinas”. Der Exodus der Palästinenser war keine unglückliche Begleiterscheinung des Krieges, sondern eine von langer Hand geplante ethnische Säuberung. Ein wichtiges Instrument waren dabei die sogenannten ‚Dorfdossiers. In diesen Akten hatten die Jewish Agency und der Jüdische Nationalfonds seit den 1930er Jahren akribisch alle arabischen Dörfer und ihre Bewohner erfasst. Bereits 1943 erklärten jüdische Geheimdienstler stolz, der Katalog sei nun vollständig. 1948, so Pappé, seien die Dossiers dann genutzt worden, um palästinensische Dörfer leichter evakuieren und jeden Widerstand im Keim ersticken zu können – unter anderem durch gezielte Hinrichtungen unter der männlichen Bevölkerung. Ilan Pappé beschreibt detailliert das Vorgehen der jüdischen Militärs in den arabischen Orten zwischen 1947 und 1949, das vielfach dem Schema des sogenannten “Plan Dalet” folgte: Angriff, Gefangennahme und teilweise Tötung der Männer, Vertreibung der restlichen Bewohner, Plünderung und anschließende Zerstörung der Gebäude, Verminung der Trümmer …
TAGEBUCH EINES WAHNSINNIGEN — Inszenierung: Dieter Haspel — Mit: Helmut Berger — GARAGE X Produktion — Premiere: 10.05.2011 Dieter Haspel, Begründer des vormaligen Ensemble Theaters, inszeniert in dieser Spielzeit Nikolai Gogols „Tagebuch eines Wahnsinnigen” – in einer Stückfassung von Werner Buhss – für die Garage X Theater Petersplatz. Helmut Berger — bekannt aus unzähligen Theater- und Fernsehproduktionen — wird als der unter zunehmenden Wahnvorstellungen leidende Titularrat Proprischtschin zu sehen sein. Prekäre Verhältnisse nennt man es, wenn aufgrund der proklamierten Weltwirtschaftskrise instabile Arbeitsverhältnisse Menschen in den finanziellen und psychischen Abgrund treiben: Das vom postkapitalistischen System beschämte Individiuum findet sich immer häufiger aufgrund des sozialen Daseins am Ende der wirtschaftlichen Nahrungskette, in der Depression wieder. Die erstmals 1835 veröffentlichte Novelle „Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen” zählt neben „Der Mantel” und „Die Nase” zu den erzählerischen Meisterwerken des Autors. Anhand von Tagebuchaufzeichnungen wird der Krankheitsverlauf des russischen Beamten Proprischtschin nachgezeichnet, der am Höhepunkt seines Wahnsinns als spanischer Thronfolger Ferdinand VIII. in eine Nervenheilanstalt eingeliefert wird. Der Ausgangspunkt seines geistigen Verfalls lässt sich in den zahllosen Demütigungen lokalisieren, die ihm tagtäglich in seinem Job widerfahren. Als er sich dann auch noch unglücklich verliebt, beginnt er …
Wilhelm Muehlon – Ein Fremder im eigenen Land: Erinnerungen und Tagebuchaufzeichnungen eines Krupp-Direktors 1908-1914
Wilhelm Muehlon – Ein Fremder im eigenen Land: Erinnerungen und Tagebuchaufzeichnungen eines Krupp-Direktors 1908-1914 Top Angebote
Medium:Gebundene Ausgabe,Label:Donat,Herausgeber:Donat,ISBN:3924444447,Seitenzahl:237,Erscheinungsdatum:1989,Mitwirkende(r):Wolfgang Benz
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www.daserste.de Überlebender des Infernos von Hiroshima Überlebte das Inferno von Hiroschima: Hideto Sotobayashi; Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dapdlupe Bildunterschrift: Überlebte das Inferno von Hiroschima: Hideto Sotobayashi ] Was denken die wenigen Überlebenden der Hölle von Hiroshima über den möglichen nuklearen Super-GAU in Fukushima? Einer von ihnen ist der 82-jährige Hideto Sotobayashi. Seit Jahrzehnten lebt der emeritierte Professor für Physikalische Chemie in Berlin. Der damals Sechzehnjährige saß am 6. August 1945 in der Schule, als über seiner Heimatstadt die Atombombe abgeworfen wurde. “Plötzlich, um 8 Uhr 15, während des Unterrichts, ereignete sich ein Blitz, als wäre eine riesige Lampe eingeschaltet worden. Anschließend donnerte es. Dadurch stürzte das Schulgebäude ein”, heißt es in seinen nachträglichen Tagebuchaufzeichnungen. Wie durch ein Wunder konnte sich Hideto Sotobayashi unverletzt aus den Trümmern befreien. Was er unmittelbar danach auf der Suche nach seiner Mutter erlebte, hat sich unauslöschlich in sein Gedächtnis eingeschrieben. “Als wir uns dem Zentrum näherten, bot sich uns allmählich ein höllischer Anblick. Durch die Verbrennungen löste sich bei den Menschen die Haut von den Armen und blieb an den Fingerspitzen lang runter hängen. Die menschlichen Körper waren schwarz verfärbt. Die Leute irrten orientierungslos umher. Eine schreiende Frau hielt ihr totes Kind im Arm.” Seine Mutter und viele seiner Freunde starben an der Explosion und ihren Folgen.
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Aus der Reihe “Richtstellungen zur Zeitgeschichte Der Große Wendig” Band 2, Seite 228 Herausgegeben 2007 von Grabert Verlag, 72006 Tübingen, Postfach 1629 Der Fall Nemmersdorf So lautet die offizielle Bezeichnung, mit der die Wehrmacht-Untersuchungsstelle (WUSt) den Vorgang benennt, über den der Amerikaner Alfred M. de Zayas(1) als Beispiel alliierter Völkerrechts-Verletzungen schrieb: „Am 20/21. Oktober 1944 eroberten Spitzen der sowjetischen Armee das ostpreußische Dorf Nemmersdorf südlich von Gumbinnen. Wenige Tage später besetzten deutsche Truppen die Ortschaft wieder. Nach Schilderung der ersten Deutschen Soldaten, die dann in Nemmersdorf eintrafen, waren die Ortsbewohner zum Teil grausam ermordet worden”. Nemmersdorf war der erste deutsche Ort, den sowjetische Truppen im Zweiten Weltkrieg eroberten. In diesem Dorf tobte sich die durch Propaganda aufgepeitschte russische Soldateska zuerst gegen deutsche Zivilisten aus, die auf entsetzliche Weise von ihrem Leben ‚befreit’ wurden. Von den erwähnten deutschen Truppen, die Nemmersdorf zurückeroberten (es waren Einheiten des Fallschirmjäger-Regiments 16-Ost), liegen Tagebuchaufzeichnungen des Regiments-Kommandeurs, des späteren Bundeswehr-Oberst Gerhart Schirmer, vor(2). Kommandeur Schirmer berichtet, daß ein Regiment, dem Panzer-Korps ‚Herman Göring’ unterstellt, den Auftrag erhielt, den Raum um Nemmersdorf zurückzuerobern. Wörtlich heißt es: „Dann griffen wir an. Die Pak wurden feuerbereit geschoben. Wir kämpften uns …
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M wie MONOLOG – Tagebuchaufzeichnungen
M wie MONOLOG – Tagebuchaufzeichnungen
Er ist gelähmt. Er kann nicht sprechen. Sie kümmert sich um ihn. Sie pflegt ihn aufopfernd. Er kann sich nur durch Augenzwinkern verständigen. Sie kann in seinen Augen lesen. Nur wenn sie ihn fragt, ob sie ihm was vorlesen” soll, schaut sie nicht in seine Augen – sonst hätte sie das blanke Entsetzen darin gesehen. Denn er ist zum Zuhören verdammt.”Er ist gelähmt. Er kann nicht sprechen. Sie kümmert sich um ihn. Sie pflegt ihn aufopfernd. Er kann sich nur durch Augenzwinkern verständigen.
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Gesine Wagner – Im Feuer ist mein Leben verbrannt. Der Starfighter-Absturz in Frankfurt 1983. Briefe, Tagebuchaufzeichnungen, Dokumente.
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Medium:Taschenbuch,Label:Guetersloher Verlagshaus,Herausgeber:Guetersloher Verlagshaus,ISBN:3579005723,Seitenzahl:128,Erscheinungsdatum:1996-07,Edition:N.-A.
Mongo Steppe Norbert Pahl Herk Röpe

Kurzfilm von Norbert Pahl mit Musik und Tagebuchzeichnungen von Herk Röpe. Die “Mongo Steppe” ist durchzogen von Wellen, Teilchen und Straßen. Wasserstraßen, die von nirgends kommen und nirgends enden. Der Fluß bringt den Ozean in die Stadt. Der Regen treibt eigenartige Wesen vom Horizont her in das Amüsierviertel. Sonderbare Spiele am Strand. Wenn nur die Mücke nicht wäre…
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Frere Roger – Einer Liebe Staunen. Tagebuchaufzeichnungen.
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Medium:Broschiert,Label:Herder Verlag GmbH,Herausgeber:Herder Verlag GmbH,ISBN:3451078198,Seitenzahl:127,Erscheinungsdatum:1990-12,Edition:3. Aufl.
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